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Wappen VV UNA (Uitspanning Na Arbeid / Brinvast) VV
UNA
1:4
(1:2)
VV
GEMERT
Wappen VV Gemert
 
  Tore:  
  0:1 Kemper (12.)
  0:2 Crommentuijn (17.)
1:2 van Kruijssen (44.)  
  1:3 Kemper (87.)
  1:4 van Diepen (90.)
 
Sonntag, 1. Februar 2026 14:30 Uhr
Sportpark Zeelst 110
Veldhoven, Noord-Brabant, NL Auto - 115 km ab DU-Walsum
Derde Divisie B (NL IV) 21. Spieltag
5 Euro 10° C - Sonne-Wolken-Mix
Pommes Spezial & Mexicano - 6,25 Euro alkoholfr. Bier (Hertog Jan) 0,3l - 3 Euro
 
 
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Das Wochenende rund um den ersten Monatswechsel des Jahres markierte zugleich Lynns ersten Geburtstag. Am Freitag und Samstag wurde so wild gefeiert, wie es das nun Kleinkind-Gemüt hergab. Das machte Lynn und auch die Eltern glücklich. Erschöpft war man nach diesem Marathon aus vorbereiten, feiern und aufräumen natürlich trotzdem. So packte ich mir meine nun ein Jahr und zwei Tage alte Tochter am frühen Sonntagnachmittag und brach mit ihr in Richtung Niederlande auf. Nach elf Spielen im ersten Lebensjahr sollte Lynns Hoppingreise in einem stattlichen Tempo weitergehen. Wir begannen langsam und steuerten mit der VV UNA ein sehr entspanntes Ziel an. Im Eindhovener Vorort Veldhoven spielen die gelb-schwarzen Kicker um Punkte in der viertklassigen Derde Divisie B. Die Abkürzung „UNA“ die gegebenenfalls um die Zusätze „Voetbalvereinigung“, den Ortsteil Zeelst und das Gründungsjahr 1929 ergänzt wird, steht für: „Uitspanning Na Arbeid“. Erholung nach der Arbeit – es gibt Vereinsnamen die mehr Dynamik und Ambitionen beinhalten.

Immerhin waren Lynn und ich motiviert. So führte uns unser erster Weg nach der gut einstündigen Anreise ins Vereinsheim. Die Frituur des Clubs hatte dabei ein breiteres Angebot an frittierten Leckerbissen als so mancher Imbiss in den niederländischen Fußgängerzonen. Nachdem auch ein zwei Pommes bei Lynn landeten, konnten wir entspannt die Sportanlage betrachten. Viel gabs hier nicht zu sehen. Mit nur vier mehr oder weniger gut gepflegten Plätzen, davon ein Hauptplatz mit künstlichem Geläuf sowie einer bescheidenen Tribüne, rangiert man eher am unteren Ende der Attraktivitätsskala vergleichbarer Grounds in den Amateurklassen unseres westlichen Nachbarn. Hinzu kam ein denkbar geringes Zuschauerinteresse. Obwohl die Partie gegen das Spitzenteam VV Gemert ein Derby war, verirrten sich nur etwas mehr als 100 Zuschauer in den Sportpark Zeelst. Der Grund für die dürftige Kulisse war fünf Kilometer östlich und drei Spielklassen höher auszumachen. Zeitgleich zu unserer Partie fand das Eredivisie-Topspiel zwischen PSV und Feyenoord statt.

Im PSV-Stadion führten die Hausherren nach 17 Minuten bereits 3:0. In den restlichen gut 70 Minuten passierte nichts mehr, was für die Anzeigetafel von Relevanz war. Bei der VV UNA lief es indes nicht so rosig wie beim großen PSV. In der 17. Minuten waren es hier die Gäste aus Gemert, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und früh das 0:2 markierten. Zwei Mal tauchten die Angreifer der Gastmannschaft recht ungestört vor dem UNA-Tor auf und hatten wenig Mühe zu vollenden. Immerhin durchbrach ein sehenswerter Sonntagsschuss der zuvor chancenlosen Hausherren zum Pausenpfiff den Müßiggang in der eigentlich bereits entschiedenen Begegnung. Ich hatte bis dato Glück, dass ich alle drei Treffer sah, obwohl ich viel damit beschäftigt war Lynns Bewegungsdrang zu begleiten. Im zweiten Durchgang drückte Gemert auf die bequemere 3:1-Führung. Dabei ließ man reihenweise gute Chancen fahrlässig liegen, ehe man in den Schlussminuten doppelt zuschlug und immerhin nicht bis zum Abpfiff zittern musste.  Das recht einseitige 1:4 bei teils frühlingshaftem Wetter und in entspannter Atmosphäre, war genau das, was wir an diesem Sonntag brauchten.