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Wappen USV Hercules USV
HERCULES
3:3
(2:2)
VV
HOOGEVEEN
 
  Tore:  
1:0 Heijmans (2.)  
2:0 van Eldik (8.)  
  2:1 Miedema (11.)
  2:2 Schuurman (25.)
3:2 Bastmeijer (75.)  
  3:3 van Dijk (90.)
 
Sonntag, 8. Februar 2026 14:00 Uhr
Sportpark Voordorp 130
Utrecht, Utrecht, NL Auto - 155 km ab DU-Walsum
Derde Divisie A (NL IV) 22. Spieltag
10 Euro 5° C - bewölkt
Pommes Spezial & Frikandel - 6,80 Euro alkoholfr. Bier (Jupiler) 0,3l - 2,80 Euro
 
 
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Eigentlich etwas aus der Not heraus geboren, öffnete ich mich im vergangenen Jahr für die zweigleisigen Amateurklassen in Belgien und den Niederlanden. Warum auch nicht? Die Ligen drüber sind üblicherweise bereits komplettiert und die Amateurclubs unserer westlichen Nachbarn bieten mehr Drumherum als der durchschnittliche deutsche Oberligist. Die Entfernungen sind meist überschaubar, wodurch sich wunderbar ein Tagesausflug mit der Familie rund um ein niederländisches Viertligaspiel stricken lässt. Mittlerweile bin ich auch hier so weit vorangeschritten, dass ich sicherlich über kurz oder lang eine Komplettierung anstreben werde. Noch steht jedoch das Hier und Jetzt im Vordergrund. So fanden Alex, Lynn und ich uns am Sonntagmorgen auf der A3 in Richtung Nordwesten wieder. Das erste Ziel des Tages war der Utrechter Hügelrücken. Hier hatte ich inmitten der abwechslungsreichen Wald- und Heidelandschaft eine knapp zehn Kilometer lange Wanderroute gefunden, die uns zur Mittagszeit gut zwei Stunden beschäftigte und durchaus auspowerte.

Im Anschluss wurde es mit dem Anpfiff auf Utrechter Stadtgebiet denkbar knapp. Fünf Minuten vor dem Beginn der Partie zwischen dem USV Hercules und dem VV Hoogeveen kamen wir am Sportpark Voordorp an. Die Heimat der Viertliga-Amateure umfasste wie immer mehrere Rasen- und Kunstrasenplätze, eine Tribüne und ein schmuckes Vereinsheim, in das sich Alex und Lynn alsbald zurückzogen. Ich harrte indes noch etwas am Platz aus, ehe auch ich den kalten Wind zweitweise gegen das warme Clubhaus und eine Portion Pommes tauschte. Zum Glück war ich recht lange standhaft, sodass ich die ersten drei Tore am Platz bestaunen konnte. Den Beginn machte ein abgefälschter Freistoß, der den Hausherren bereits in der zweiten Spielminute die Führung brachte. Nur sechs Minuten später stand es sogar 2:0, nachdem USV-Kicker van Eldik einen Lattentreffer seines Teamkollegen im Nachsetzen konsequent verwandelte. Viele Zuschauer waren bei beiden Treffern noch gar nicht hinter der Bande, da im Vereinsheim die letzten Minuten der Eredivisie-Partie zwischen dem FC Utrecht und Feyenoord übertragen wurde (0:1). Mehr Freude hatte man zu diesem Zeitpunkt am Geschehen vor Ort, das man so nicht erwarten konnte.

Die favorisierten Gäste aus Hoogeveen hatten dem Katastrophenstart jedoch etwas entgegenzusetzen. So prangte bereits in der 25. Minute ein dickes 2:2 auf der digitalen Anzeigetafel. Spätestens in der Defensive wurden die Schwächen der Heimelf immer stärker sichtbar. In den kommenden Spielminuten, auch nach Wiederanpfiff verabschiedete sich die Begegnung vom erhofften Schützenfest. Zwar blieb es spannend, unterhaltsam und gefährlich – weiter Tore fehlten jetzt trotzdem. So mussten alle Interessierten bis zur 75. Minute auf den nächsten Treffer warten. Den Kopfball von Hercules-Stürmer Bastmeijer erlebte ich im Vereinsheim mit einem heißen Tee in der Hand. Dort informierte ich mich auch über den anstehenden Umbau des Hauptplatzes. So will man die alte Tribüne ersetzen und den Rasen durch künstliches Geläuf ersetzen. Mit dem leistungsgerechten 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit im Rücken brachen wir auf. Ein weiteres gutes Kapitel im niederländischen Amateurfußball.