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Wappen Eimsbütteler TV 1889 EIMSBÜTT.
TV
1:3
(0:2)
PHÖNIX
LÜBECK
Wappen 1. FC Phönix 03 Lübeck
 
  Tore:  
  0:1 Touray (31.)
  0:2 Kliti (35.)
  0:3 Toray (61.)
1:3 Hoffmann (73.)  
 
Samstag, 12. September 2026 14:00 Uhr
Sportpark Hinschenfelde 238
Hamburg-Wandsbek, Hamburg, DE Auto - 380 km ab DU-Walsum
Regionalliga Nord (DE IV) 8. Spieltag 2026/27
5 Euro - Stehplatz 20° C - wolkig
--- 2x Bier (Krombacher) 0,5l - 10 Euro
 
 
 
 
 
 
 

Endlich nimmt die dringend notwendige Regionalliga-Reform Form an und Fahrt auf. Meister müssen aufsteigen! Die nächste Spielzeit könnte als Übergangs- oder besser, als Qualifikations-Saison dienen, bevor ab 2028/29 aus fünf Regionalliga-Staffeln vier werden. Die anstehende Reform setzt mir zugleich einen zeitlichen Rahmen für mein großes Projekt, die Regionalligen im deutschen Fußball - in heutiger Form - zu komplettieren. Eine offene Baustelle entstand mit dem Aufstieg des Eimsbütteler TV in die Regionalliga Nord. Welch ein willkommener Anlass für einen Wochenend-Trip in die Freie und Hansestadt Hamburg! Alex, Lynn und ich reisten über die Familie in Zeven an und schlugen am Samstagvormittag in Hamburg auf. Die beiden Frauen waren in Neumünster verabredeten und warfen mich in Altona raus, wo ich mich mit Felix traf. Bei gewohnt guten Gesprächen, die sich natürlich oft ums Thema Fußball drehten, stimmten wir uns am Wasser mit leckerem Backfisch auf den Tag ein. Unser weiterer Weg führte uns jedoch nicht ins Nahe Eimsbüttel, sondern in den nordöstlichen Stadtteil Wandsbek.

Der 20.000 Mitglieder starke ETV und hier im speziellen seine Fußballabteilung, ist derzeit heimatlos. Das Stadion im Sportpark Eimsbüttel, das zwischenzeitlich die HSV-Amateure beheimatete und deshalb von mir 2022 besucht werden konnte, wurde abgerissen und wird gerade neu gebaut. Im Sportpark Hinschenfelde in Wandsbek fand der ETV scheinbar ein passendes Exil. Wir kämpften uns mit Bahn und Bus durch die Stadt und erreichten das Gelände nach gut einer Stunde Fahrt. Mit uns waren es vor allem andere Hopper, die sich den Besuch der Partie zwischen Eimsbüttel und Phönix Lübeck gaben. Das weitere Interesse war überschaubar und schraubte die Zuschauerzahl auf nicht wirklich regionalligataugliche 238 Schaulustige „hoch“. Immerhin hatte man so viel Platz für sich, konnte in Ruhe klönen und profitierte vom kurzen Weg zum Bierstand. Dieser offerierte im Übrigen das regionale Pils von Krombacher. Hust. Was soll man sagen, der Ground und die Umstände vor Ort wären in vielen anderen Staffeln nicht tragbar gewesen. Ähnlich wie beim HSC Hannover gab es nur Dixi-Klos, kaum Ordnungskräfte und erst recht keinen erkennbaren abgetrennten Gästeblock. Im Duell mit Phönix Lübeck brauchte man diesen auch nicht, da sich die wenigen Gästefans gewohnt friedlich unters Volk mischten.

Die Partie hatte zum Glück etwas mehr zu bieten als der bescheidene Sportpark. Obwohl der ETV gar nicht so schlecht in die neue Saison und Liga gestartet war, offenbarten sich die Kräfteverhältnisse schnell. Die Gäste aus Lübeck waren handlungsschneller und klarer in ihren Aktionen. Trotzdem schraubte man vergleichsweise lange am ersten Torerfolg, ehe Ousman Touray nach 32 Minuten zum 0:1 traf. Wenig später bereitete der Torschütze den zweiten Treffer des Tages vor, der sehenswert von Julius Kliti ins Tor gedroschen wurde. Bis hierhin war der ETV mit nur zwei Gegentoren gut bedient. „Man of the Match“ Touray machte nach einer Stunde mit dem dritten Lübecker Tor alles klar. Völlig erschöpft und mit einem stattlichen Arbeitsnachweis durfte der Doppeltorschütze nach 78 Minuten den Platz verlassen. Kurz zuvor hatte ETV-Joker Hoffmann mit einem flachen Schuss aus der Distanz verkürzt. Es blieb beim 1:3 in einem immer unterhaltsamen Spiel. Wir hatten einen guten und ab und an sogar sonnigen Nachmittag, der mich mit nur noch neun offenen Regionalliga-Grounds ins weitere Rennen entließ. Packen wir‘s an!