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Wappen RKVV EVV Echt EVV
ECHT
1:1
(0:0)
STEDOCO Wappen SteDoCo (Sterk Door Combinatie)
 
  Tore:  
1:0 Vierhout (60.)  
  1:1 van der Leun (78.)
 
Samstag, 6. Juni 2026 18:00 Uhr
Sportpark In De Bandert 750
Echt-Susteren, Limburg, NL Auto - 105 km ab DU-Walsum
Derde Divisie (NL IV) Finale Relegation
6 Euro 17° C - Regen
Pommes Spezial + Mexicano - 6,40 Euro Bier (Bavaria) 0,2l - 2,50 Euro
 
 
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Läuft lange alles so wie geplant, muss irgendwann ein Ausrutscher kommen. So bei mir geschehen an meinem letzten Wochenende der noch aktuellen Saison. Ziel waren zum vierten Mal in Folge die Playoff-Begegnungen des niederländischen Amateurfußballs. In der Annahme, die von mir auserwählte Partie zwischen dem EVV Echt und SteDoCo aus Hoornaar würde am frühen Nachmittag angepfiffen werden, brachen Alex, Lynn und ich am Morgen in Richtung Limburg auf. Dort wartete mit dem Ausgangspunkt Hompesche Windmühle ein schöner Wanderweg auf uns. Dort wo die Niederlande, eingekesselt von Belgien und Deutschland, nur gut fünf Kilometer schmal ist, wanderten wir um den Mühlensee, über einen Damm aus Findlingen durch das Wasser und vorbei an weidenden Kühen, ehe wir nach zwei Stunden zufrieden wieder am Auto ankamen. Mit einem Zwischenstopp im Supermarkt ging es für uns zum Echter Sportpark In De Bandert. Doch irgendwie kam mir die Ruhe hier recht schnell „spanisch“ vor.

Tatsächlich hatte ich da was bei den Anstoßzeiten durcheinandergebracht und konnte mich im Netz schnell versichern, dass die entscheidende Partie um den Auf- (Echt) oder Abstieg (SteDoCo) in die oder aus der Derde Divisie erst um 18 Uhr angepfiffen werden würde. Mit einem gut 16 Monate alten Kleinkind im Gepäck war diese Anstoßzeit denkbar unbequem, sodass wir vorerst den Heimweg antraten. Natürlich war ich im ersten Moment konsterniert und wütend auf meinen überflüssigen Fauxpas. Genauso flott hatte ich mich jedoch sortiert und entschieden, nach einem kurzen Aufenthalt zu Hause erneut nach Echt aufzubrechen. Ich hatte das Spiel fest eingeplant und die Entfernung von etwas mehr als hundert Kilometern war für mich nicht wirklich der Rede wert. Auch bei meiner zweiten Ankunft vier Stunden später war noch vergleichsweise wenig los auf dem Parkplatz und später im Stadion. Immerhin kassierte man mich am Eingang ab und ich sah die Keeper der Gäste beim Warm Up. Geht doch.

Zum heutigen Spielort gibt es abermals wenig zu sagen. Wieder ein Kunstrasenplatz. Wieder eine bescheidene und ziemlich alte Tribüne. Wieder ein Vereinsheim auf der anderen Längsseite. Das angesprochene Klubhaus ist ein Neubau, der mich ein wenig an die Front eines BMW-Autohauses erinnerte. Drinnen gab es jedoch keine Bimmer sondern Pommes Spezial, Mexicano und Biertje für mich. Gut gestärkt sah ich eine ordentliche erste Hälfte, in der beide Teams Chancen verbuchen, aber nicht nutzen konnten. Die Gäste aus der Derde Divisie mussten sich im zweiten Durchgang strecken, wollten sie die Klasse halten. Das Hinspiel in Hoornaar gewann Echt im Dauerregen vor nur 300 Zuschauern mit 1:0. Dementsprechend groß war der Jubel beim heimischen Anhang, als ein Flachschuss die Hausherren nach einer Stunde auch im Rückspiel in Führung brachte. Die EVV Echt schaffte es jedoch nicht die Spannung hochzuhalten und verteidigte vor allem in der 78. Minute schlampig und fang sich den unnötigen und reingestocherten Ausgleich. Immenser Druck war das nicht, was da von den Gästen kam. Trotzdem machte der Ausgleich die Schlussphase wie auch die Nachspielzeit unheimlich spannend. Am Ende jubelte Echt über den Aufstieg und ich war froh, den zweiten Versuch auf mich genommen zu haben.