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logo_sparta   JONG SPARTA 2
   
Wappen BVV Barendrecht   BVV BARENDRECHT 0
Halbzeitstand 0:0
 
Sa., 22.03.2025 - 15:00 Uhr
Tore:
1:0 El Dahri (64.)  
2:0 Santos (70.)  
   
   
   
   
   
   
Sportpark Nieuw Terbregge, Rotterdam
180 Zuschauer
Tweede Divisie (NL III)
27. Spieltag 24/25
 
Ticket: kostenlos (ohne Ticket) - Stehplatz
Verpflegung: 3 Euro - Pommes; 3 Euro - Broodje Mexicano / 5 Euro - 2x Bier 0,2l (Heineken)
 
 
 
 
 
 

In der vergangenen Saison bespielte die Reserve von Sparta Rotterdam in der dritten Liga das ikonische Stadion der Profis. Dies änderte sich zur neuen Spielzeit, in der die Nachwuchsmannschaft auf dem vereinseigenen Gelände „Nieuw Terbregge“ seine neue und wohl auch zukünftige Heimat gefunden hat. Somit sorgte auch Sparta dafür, dass ich mich ordentlich ranhalten musste, wollte ich auch für 2024/25 „Niederlande komplett“ melden. Zu den beiden Aufsteigern Barendrecht und RKAV Volendam gesellten sich Almere und eben Sparta mit ihren beiden Amateurstadien. Als würden vier offene Baustellen nicht reichen, bestreitet der Koninklijke HFC seine Heimspiele in dieser Saison in Heemstede. Mit dem Besuch des Zweitliga-Neubaus in Helmond und des Exil-Spielorts der Haarlemer werde ich Anfang Mai hoffentlich Vollzug melden können. Doch immer der Reihe nach. An diesem wettertechnisch etwas durchwachsenen Samstag ging es für mich mal wieder nach Rotterdam. War die Fahrt auf der Autobahn entspannt und staufrei, durfte ich mich auf den letzten Metern durch den innerstädtischen Verkehr der Hafenstadt parken. Immerhin hatte die nervige Verzögerung keine Folgen, da ausreichend Parkplätze am Gelände zur Verfügung standen und das selbige ausnahmslos (kosten-)frei zu passieren war.

Der Hauptplatz im Sportpark mit seiner „schwebenden“ Tribüne ist das Herzstück einer typischen niederländischen Sportanlage mit sechs Plätzen. Sparta teilt sich das Gelände mit dem Amateurklub RV&AV Sparta, sodass auf allen Plätzen reichlich Betrieb zu beobachten war. Da es keine Kasse für die Partie der Tweede Divisie gab, war es schwer auszumachen, wer für welches Duell anwesend war. Immer wieder wechselten die Zuschauer räumlich und was ihre Aufmerksamkeit anging, zwischen den Spielfeldern auf denen Kinder, Jugendliche, Frauen und die Drittliga-Akteure kickten. Ich konzentrierte mich selbstverständlich auf das Duell zwischen Jong Sparta und dem Aufsteiger BVV Barendrecht, das um 15 Uhr angepfiffen werden sollte. Anders als in anderen Ligen, schlagen sich die Aufsteiger in Hollands dritter Liga sehr passabel, sodass Barendrecht in der oberen Tabellenhälfte und damit auch vor den heutigen Gastgebern rangiert. Eine vermeintliche Favoritenrolle konnte man den Gästen jedoch nicht zuschreiben und die entsprechende Eigeninitiative war ebenso nicht erkennbar. Im Rückblick fällt es mir wirklich schwer, irgendetwas greifbares aus dem stinklangweiligen ersten Durchgang zu berichten. Da lohnte sich tatsächlich der 15-minütige Blick auf den von Teenagern bespielten Nebenplatz. Dort passierte eindeutig mehr.

Kurz nach dem Wiederanpfiff steuerte ich das moderne und erstaunlich gemütliche Vereinsheim an. Auch auf Spartas Nachwuchs-Campus offerierte die Küche ein Menü, das man sonst nur aus den landestypischen Snackbars kennt. Leider war das Angebot vielversprechender als die Geschwindigkeit der Zubereitung. Die Zubereitung meiner Pommes dauerte eine Viertelstunde und ließ mich das erste Tor des Tages verpassen. Immerhin trat ich mit meinem späten Mittagessen pünktlich genug ins Licht, um den Jubel der Hausherren mitzuerleben (64.). Zum Glück blieb dieser Treffer nicht der einzige des Tages. Sechs Minuten später, dieses Mal mit meiner vollen Aufmerksamkeit, klingelte es erneut im Kasten der Gäste. Danach passierte nicht mehr viel, sodass ich nach einer mauen Partie einen letzten Blick auf die stolze Windmühle „Prinsenmole“ nördlich des Platzes warf und mich umgehend auf den Heimweg machte.