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  FV BAD VILBEL 2
     
  TÜRK G. FRIEDBERG 1
Halbzeitstand 1:0
 
Sa., 25.08.2018 - 15:00 Uhr
Tore:
1:0 Bejic (45.)  
  1:1 Bahssou (48.)
2:1 Knell (53.)  
   
   
   
   
   
Nidda-Sportfeld, Bad Vilbel
250 Zuschauer
Hessenliga (DE V)
5. Spieltag 18/19
 
 
Ticket: 5 Euro - Tageskasse - Stehplatz
Verpflegung: 3 Euro - Rindswurst
 
 
 
 
 
 

Samstagmittag ging es für Alex und mich ins beschauliche Bad Vilbel. Die aufgrund ihrer Quellen überregional bekannte Stadt lud uns bei mildem Wetter auf eine kleine Erkundungstour ein. Dass es bei unserem Besuch nicht nur um einen touristisch motivierten Besuch ging, zeigte sich daran, dass wir das Auto gekonnt am Nidda-Sportfeld parkten. Der direkt am Flussufer gelegene Ground sollte etwas später unser Ziel sein. Zuerst ging es für uns jedoch entlang der Nidda Richtung Innenstadt. Die größte Stadt im Wetteraukreis bot neben den bereits erwähnten Brunnen und Mineralquellen (deren zugängliche Parts jedoch irgendwie nicht so richtig in Betrieb waren), eine Burgruine, eine ansehnliche Altstadt, einen coolen Nutria und zum Schluss unseres kleinen Spaziergangs noch eine leckere Portion Eis. Diese wurde wenige Minuten später am Sportplatz durch eine gesunde und saftige Rindswurst ergänzt. Man achtete also auf eine angemessene Ernährung vor dem sportlichen Wettkampf. Dieser fand heute im Rahmen eines Derbys statt. Im Aufsteigerduell kreuzten die einwohnerstärkste Stadt des Kreises und die Kreisstadt die Säbel – FV Bad Vilbel gegen Türk Gücü Friedberg.

Der Fußballverein Bad Vilbel feiert im nächsten Jahr seinen 100. Geburtstag und war in seiner stolzen Geschichte Stammgast in der Oberliga Hessen und für ein Jahr an der Ausbildung des Schalker Kriegers Jermaine Jones beteiligt. Nach einigen Jahren der Abstinenz kehrte der FV als Meister der Verbandsliga Hessen-Süd zurück in die Hessenliga. Das Nidda-Sportfeld gehört aufgrund seiner schönen Lage sowie des Ausbaus auf einer Geraden zu den sehenswerteren Stadien der Liga. Türk Gücü aus Friedberg ist indes zarte 30 Jahre alt und stieg hinter dem heutigen Gegner in die Hessenliga auf. Dort finden sich die Friedberger bisher noch nicht so zurecht und warten im Tabellenkeller noch immer auf den ersten Sieg. Gegen die sich schnell angepassten Hausherren starteten die Gäste dann überraschend forsch ins Spiel. Wir sahen mit Vuk Toskovic den Aktivposten des Gastes, der äußerst ballsicher die linke Seite beackerte und hier und da für Torgefahr sorgte. Auf der Gegenseite tat sich insbesondere der äußerst reaktionsstarke Schlussmann Sememy hervor, der mehrmals klasse parierte. Die auf Augenhöhe geführte Partie erhielt dann mit dem Pausenpfiff eine Richtung, als Velberts Bejic von der Strafraumkante abzog und den Ball eher kraftvoll als präzise im Eck versenkte. Man hatte den Eindruck, ein paar Zentimeter zusätzlicher Körpergröße hätten dem Hüter der Gäste in dieser Situation geholfen.

Es roch also nach der nächsten Niederlage für die Gäste, die erst einen Punkt auf dem Konto, aber noch einige Hochkaräter vor der Brust haben. Der Aufsteiger musste gegen den Mitkonkurrenten liefern und kam früh zum verdienten Ausgleich (48.). Bahssou hatte nach einer Flanke zu viel Platz und Zeit, sodass er bei seinem Treffer zum 1:1 nur noch einschieben musste. Seine Bilanz mit vier Treffern aus vier Spielen kann sich durchaus sehen lassen. Während Bad Vilbel sich nun wieder besser sortierte und den Gästen den Schneid abkaufte, hatte man die nötige Sicherheit um vorne wieder in Führung zu gehen. Aus mehreren teils klaren Chancen gelang den Brunnenstädter durch den eingewechselten Knell in der 53. Minute das 2:1. Der kraftvolle Abschluss aus kurzer Distanz markierte zudem den Siegtreffer in dieser munteren und teils hart umkämpften Partie. Während die Aufstiegseuphorie bei den Gästen verflogen sein dürfte, kann man sich in Bad Vilbel kurz entspannt zurücklehnen und auf Spiele gegen Kassel und Co freuen.

 
 
   
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