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  FC WILTZ 71 7
   
Bildergebnis für fc koeppchen   FC KOEPPCHEN 0
Halbzeitstand 0:0
 
So., 17.03.2019 - 16:00 Uhr
Tore:
1:0 Cossalter (51.)  
2:0 Cossalter (56.)  
3:0 Schimei (63.)  
4:0 Mmaee (71.)  
5:0 Cossalter (73.)  
6:0 Cossalter (78.)  
7:0 Cossalter (80.)  
   
Stadion Am Poetz, Weidingen
200 Zuschauer
Ehrenpromotion (LU II)
17. Spieltag 18/19
 
 
 
Ticket: 10 Euro - Tageskasse - Stehplatz
Stadionheft: kostenlos
Verpflegung: 6 Euro - 2x Mettwurst / 2,50 Euro - Bier 0,25 l (Simon)
 
 
 
 
 
 

 

Der Sonntag begrüßte uns schon Mitte März mit Aprilwetter und schickte uns auf die Piste Richtung Luxemburg. Hierbei führte uns das Navi über mir bekannt vorkommende sowie gänzlich unbekannte Pisten. Das erste Ziel des Tages war dabei die Knauf-Mall kurz hinter der belgisch-luxemburgischen Grenze. Das Einkaufszentrum war gut sortiert, aber proppenvoll und lockte mit günstigen Tabak- und Kaffeepreisen. Wir benötigten in erster Linie etwas Verpflegung, da sowohl unser Frühstück als auch das Mittagessen zuvor sprichwörtlich auf der Strecke blieben. Damit wir nicht liegenbleiben wurde noch fix das Auto zum Sparpreis aufgetankte ehe es weiterging nach Wiltz. Hier sah ich Ende 2014 mit Mariano mein letztes Spiel in Luxemburg und wurde nun aus Termingründen erneut im gleichnamigen Kanton vorstellig. Der örtliche FC Wiltz 71 spielt mittlerweile nur noch in der 2. Liga und ist aus dem Stade Geitz ins schmucke neue Stadion Am Poetz gezogen. Wie schon beim damaligen Gastspiel mit den Jungs vom CS Grevenmacher kehrten wir in der einzigen am Sonntag geöffneten Wirtschaft der Stadt ein. Aufgrund des wechselhaften Wetters waren wir trotz der kargen Einrichtung froh einen Unterschlupf bis zum Spielbeginn um 16 Uhr gefunden zu haben. Nach einem leckeren Diekirch-Pils ging es weiter Richtung Ground.

Hier waren wir sogleich die ersten zahlenden Besucher und wurden überaus freundlich von den ehrenamtlichen Helfern begrüßt. Man versorgte uns mit örtlichem Bier aus der Brauerei Simon und einigen netten Souvenirs aus dem kleinen Merchandising-Angebot. Vom Vereinsheim aus beobachteten wir die letzten Vorbereitungen des Spielfelds ehe es uns zu Ernie an die Würstchenbude zog. Der kauzige Rentner am Grill offerierte uns Pommes, Thüringer und Mettwürste, wobei uns nur letztere vollends überzeugen konnten. Gegenüber der kleinen Sitzplatztribüne befanden sich die Auswechselbänke und hinter diesen ein überdachter Stehplatzbereich. Von dort aus sahen wir eine schwache erste Hälfte beider Teams ohne wirkliche Aufreger. Der Gästetrainer und der Linienrichter bildeten ein gutes Gespann in der Bewertung von Abseits-Situationen und sicherten dem Außenseiter das torlose Remis zur Halbzeit. Da freute man sich schon fast über den etwas Action versprechenden Torwartwechsel beim FC Koeppchen. Deren zweiter Torwart wurde verletzungsbedingt durch den dritten Keeper ersetzt, den man in meiner Heimat eher als „Hänfling“ denn als ernsthaften Torhüter beschrieben hätte. Zwischendurch kickten wir ein bisschen mit einem herumliegenden Ball, bis dieser von mir versehentlich aufs Feld geköpft wurde. Peinlich berührt verließen wir unseren Standort zur Pause und wechselten in unmittelbare Nähe von Ernies Würstchenbude.

Gemeinsam mit dem Würstchenwender sahen wir eine spektakuläre Halbzeit. Der Zwerg im Tor sollte unseren Ansprüchen genügen und kassierte innerhalb des zweiten Durchgangs satte sieben Gegentreffer. Damit war der kleine Mann sogar noch ganz gut bedient, da unter anderem ein Freistoß des FCW-Keepers aus dessen Hälfte zwar den direkten Weg ins Tor fand, jedoch nicht gewertet wurde. Das war Slapstick aller erster Güte. Bereits bei den ersten beiden Gegentreffern spielte Aushilfsschnapper Becker eine ganz unglückliche Rolle. Das am Ende jedoch alle Dämme brachen und es im Minutentakt klingelte offenbarte natürlich größtenteils einen allgemeinen Qualitätsunterschied, den man nun deutlich vernehmen konnte. Uns waren die sieben Tore zum Abschluss der Tour recht, sodass wir mit einem unglaublichen Schnitt von 5,25 Treffern pro Spiel glücklich den Heimweg antraten. Auf ein nächstes Mal!